Unter User generated Content versteht man in erster Linie ein Werbeformat. Doch nicht nur das. Es gibt noch eine andere Definition. Und die hat noch eine größere Bedeutung. Welche das ist erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was ist User generated Content?
User generated Content als Werbeformat
Nutzergenerierte Inhalte: Nutzer helfen Nutzern

Was ist User generated Content?

UGC ist schnell erklärt: jede Form von Informationen, die von Nutzern ins Netz gestellt werden, also nutzergenerierte Inhalte. Das können Kommentare auf Facebook oder Antworten auf Frageportale wie Gutefrage.net sein.

User generated Content als Werbeformat

Am ehesten versteht man unter User generated Content ein Werbeformat. Von der Aufmachung her wirkt UGC zunächst wie ein Video von einer Freundin oder einem Freund, stellt sich aber im Verlauf als Werbung heraus. Der Vorteil ist, dass sich die Anzeige in den Homefeed einfügt, es zunächst also nicht als Werbung wahrgenommen wird. Dadurch ist die Barriere zwischen Nutzer und dem potenziellen Interessenten deutlich kleiner als bei anderen Formaten. Es wirkt sehr persönlich. Keine aufwendig gestaltete Kampagne. Vielmehr entsteht durch das selbstgedrehte Video Authentizität.

Hier 2 Beispiele für User generated Content:

Beispiel 1 User generated Content

Beispiel 1 für User generated Content.

Beispiel 2 User generated Content.

Beispiel 2 für User generated Content.

Nutzergenerierte Inhalte: Nutzer helfen Nutzern

Nutzergenerierte Inhalte können aber auch Anhaltspunkte für vieles mehr sein. Internetuser stellen z.B. ihre Fragen auf gutefrage.net oder in Foren. Andere User beantworten oder kommentieren sie. Dabei kann es sich um eine hilfreiche Antwort oder eine Kundenrezension auf Amazon handeln. Sei es Diskussionen in Facebook-Gruppen, Hilfestellungen in Foren, Kommentare in Blogs oder auch Korrekturen auf Google Maps durch die Local Guides.

Aus all diesen Daten lassen sich wichtige Informationen herauslesen. Die Rezensionen auf Amazon z.B. geben wertvolles Feedback zur Produktnutzung. Gleiches gilt für Produkttests auf YouTube. Diskussionen auf Facebook zeigen Pro und Contra eines Themas. Aber auch Trends und Veränderungen in der Zielgruppe werden hierdurch deutlich.

Aus diesem Grund beschäftigt man bei Google nicht umsonst gleich eine ganze Abteilung nur zu diesem Thema. Monitoring-Tools, wie z.B. Brandwatch analysieren UGC, um die Bekanntheit einer Marke zu messen. Darüber können Unternehmen auch informiert werden, worüber man sich im Netz zu den Produkten austauscht uvm.

Über den Autor

Andi

Ich bin Marketing-Referent, Blogger und Fachautor. Ich schreibe auf digitalanalyse.de über die Themen SEO, Google My Business und Online-Marketing.

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