Google baut sein Branchenbuch um. Aus Google My Business wird Google Business Profile oder auf deutsch Google Unternehmensprofil. Alle Änderungen dazu habe ich in diesem Artikel zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis:
Aus Google My Business wird Google Unternehmensprofil
Kundenkommunikation in der Google-Suche
Lokales Inventar
(Zwischen)fazit

Wie t3n, aber auch andere Webseiten berichten, hat Google für sein Branchenverzeichnis einige Änderungen angekündigt. Vor allem soll die Verwaltung der Unternehmensdaten vereinfacht werden.

Aus Google My Business wird Google Unternehmensprofil

Die Wichtigste Neuerung ist die Umbenennung des Branchenbuchs. Google My Business wird in Zukunft Google Unternehmensprofil heißen. Damit werden auch die anderen Bestandteile, wie die API umbenannt. Auf den Supportseiten kann man dies schon sehen.

Vereinfachte Verwaltung der Firmendaten

Künftig soll es kleinen Unternehmen möglich sein, Angaben wie die Öffnungszeiten direkt in der Google-Suche bzw. auf Google Maps zu ändern. Dies hat sich in der Vergangenheit schon angekündigt. So ließen sich bspw. die Kategorien deutlich einfacher in der Websuche finden. Auch die Verifizierung des Eintrags soll dann einfacher werden. Da bin ich gespannt, denn bisher wurden viele Einträge per Postkarte oder E-Mail bestätigt. Offenbar kann Google dies dann über die demnächst eingeführte 2-Faktor-Autorisierung besser bewerkstelligen.

Das bisherige Dashboard soll wohl größeren Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies soll die Verwaltung mehrerer Standorte vereinfachen.

Kundenkommunikation in der Google-Suche

Wer den Chat über die My-Business-App genutzt hat, soll dies künftig direkt in der Suchmaschine tun können. Der Weg über die App soll entfallen. Bisher war dies meiner Meinung nach auch der einzige Grund, die App zu nutzen. In den USA und Kanada soll zudem eine Anrufhistorie verfügbar sein. Ein Händler kann dann einsehen, wie viele Anrufe über das Unternehmensprofil eingegangen sind, wie viele davon angenommen wurden und welche verpasst wurden. Ich bin gespannt, ob diese Funktion auch nach Europa kommt und wie Google dann den Datenschutz sicherstellen will.

Lokales Inventar

Der Punkt Verfügbarkeit steht bei Google schon seit längerem hoch im Kurs. Wenn also jemand nach einem Produkt sucht, soll er über eine Übersicht erhalten, bei welchem Händler in seiner Region dieses verfügbar ist. Der bisherige Produkteditor wird überarbeitet. Die Produktverwaltung soll über einen Datenfeed im Merchant Center gepflegt werden. Zudem wird das Smart Bidding erweitert. In Zukunft soll dies nicht nur mehr Kunden in das Ladengeschäft locken, sondern den Abverkauf der Produkte direkt ermöglichen.

(Zwischen)fazit

Alle Änderungen sorgen dafür, dass Unternehmen, insbesondere Händler, stärker an die Dienste von Google gebunden werden. So führen die Neuerungen dazu, dass Geschäftsinhaber öfter die Suchmaschine benutzen, um Angaben zu ändern. Auch die Einbindung des Chats in die Suche sorgt dafür, dass mehr Zeit auf Google verbracht wird. Und auch die Pflege des lokalen Inventars bindet die Unternehmen stärker an den Suchmaschinenriesen und natürlich Google Ads. Google legt also eine Schippe obendrauf, im Kampf gegen Amazon.

Über den Autor

Andi

Ich bin Marketing-Referent, Blogger und Fachautor. Ich schreibe auf digitalanalyse.de über die Themen SEO, Google My Business und Online-Marketing.

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